für dein Journal in der Größe A5 inklusive einer kostenfreien Plottdatei für die Gestaltung deines Covers? Dann bist du hier & jetzt genau richtig.
Wir gestalten in diesem Blogartikel eine coole Hülle für zwei A5 Hefte zum Journaln aus Jelly Vinyl. Dem Material, das uns im Sommer so begeistert hat in Form von coolen Anhängern & Täschchen, möchte ich auch im Herbst/Winter einen Platz geben. Jelly-Vinyl ist einfach so ein schönes, anschmiegsames und auch flexibles Material, das gerade danach schreit, zu einer Journalhülle verarbeitet zu werden.
Genau deshalb legen wir jetzt auch direkt mal los!
Hier die Dinge, die du für deine Hülle unbedingt brauchst:
- Jelly-Vinyl ca. B 46 cm x H 23,5 cm
- Gummiband ca. 1,50 m
- Lochstanzer
- Nadel und Faden oder Nähmschine
- 2 A5 Hefte
- Nähklammern oder etwas anders um die Enden abzustecken
- Metalllineal
- Cuttermesser
Und noch ein paar optionale Dinge wie:
- Ein Plotter
- Vinyl Folie zum aufkleben
- Metallösen inkl. Zange
Als Erstes schnappst du dir dein Jelly-Vinyl & schneidest es auf die Größe deiner beiden A5 Hefte inkl. Rand zum Einschieben (ca. B 46 × H 23,5 cm) zu. Dazu habe ich ein langes Metalllineal und ein Rollschneider genutzt.

Schlage die Hefte jeweils ein gutes Stück (ca. 6,5 cm) mit den Enden deines Vinyls ein & fixiere dies dann am besten mit Nähklammern. Alternativ kannst du auch Büroklammern verwenden.

Jetzt nähst du auf beiden Seiten die oberen und unteren offenen Kanten zusammen, so dass eine Lasche entsteht, in die später die Hefte eingeschoben werden können. Ich habe dies mit einer Nähmaschine gemacht, aber habe mich bewusst für eine sehr auffällige, unordentliche Naht entschieden. Das liegt zum einen daran, dass ich nicht wirklich mit einer Maschine nähen kann und somit Fehler nicht auffallen. Zum anderen gefällt es mir rein optisch für das ganze Projekt super gut. Aber natürlich kannst du die Naht auch sehr viel schöner gestalten oder auch das Ganze einfach per Hand zusammennähen.

Jetzt, wo du das Cover zusammen genäht hast, kannst du dir von deinem Plotter das Motiv aus Folie deiner Wahl ausschneiden lassen. Den Link zum kostenlosen Download der von mir designten Datei findest du ganz am Ende des Artikels. Dort findest du auch die Auflösung, warum ich mich für „Smash Journal“ als Aufdruck entschieden habe. Übertrage das Lettering wie gewohnt mit Übertragungsfolie auf dein Cover.

Als Nächstes misst du die Punkte für die Löcher aus, durch die du dann deine Gummibänder ziehst. Ich habe mich für eine Variante entschieden, in der die Bänder auch außen auf dem Cover zu sehen sind. Man kann sich aber natürlich auch für die Variante entscheiden, wo die Bänder nur an der Innenseite entlanggehen. Das Weglassen der Bänder wäre natürlich auch eine Option. Allerdings würde ich auf jeden Fall eines zum Verschließen des Covers anbringen. Sobald die Hefte nämlich gut gefüllt sind, ist ein Band, was alles zusammenhält, wirklich hilfreich. Optional kannst du die einzelnen Löcher noch mit Metallösen verstärken. Allerdings ist dies für das Loch in der Mitte nicht ganz so einfach.



Nun kannst du auch schon deine Journalhefte in das Cover einschieben & mit dem Smashen beginnen. Einfach loslegen, zeichnen, kleben, notieren… Fotos, besondere Verpackungen Konzerttickets oder Kinokarten… einfach alles sammeln, woran du dich auch noch in ein paar Jahren erinnern möchtest.



Ganz viel Freude beim Nachmachen & Gestalten deines Jelly-Vinyl Covers. Wenn dir meine Anleitung gefällt, dann lass mir doch gerne ein kleines Feddback hier oder verlinke mich gerne bei deinem Projekt aus Insta @fraeulein_lause_frosch
Herzliche Grüsse dein Fräulein Lause-Frosch®

Hier gelangst du zu dem kostenlosen Download der „Smash Journal“ SVG Datei
Wenn du auf den Link klickst, verlässt du kurz meinen Blog. Keine Sorge, dort auf Magnet Cloud wartet direkt dein Download auf dich. Alle weiteren Infos findest du natürlich in der Datenschutzverordnung.

Und ich wollte dir noch verraten, warum ich mich für diesen Begriff für mein Journal entschieden habe. Vielleicht erinnerst du dich auch noch an die smash Books? Mit ihren bunten Seiten & ihrer Spiralbindung. Ich habe die Bücher der K&Company geliebt & bin immer noch sehr traurig, dass die Produktion vor ein paar Jahren eingestellt wurde. Die Idee dahinter, schnell was „zu smashen“, fand ich schon immer toll und ich schaue mir meine gefüllten Smashbooks auch immer wieder gerne an. Smashen bedeutet für mich nichts, muss perfekt aussehen oder lange geplant werden. Das englische Wort „to smash“ bedeutet so viel wie „hineinstopfen“ oder „reinhauen“ – man heftet Fund- und Erinnerungsstücke einfach direkt ein. Genau aus diesem Grund habe ich mich für die Bezeichnung „Smash Journal“ für mein Cover entschieden… alles kann, nichts muss:-)
